12.07.2017 03:00 |

Anwohner vermissen ein Seniorenwohnheim und Rundwege: Eine gute Infrastruktur in Hundsangen, „aber...“

Hundsangen In Hundsangen scheint zunächst alles gut zu sein. Es gibt ein großes Lob an die Infrastruktur, die Vereinsarbeit und das Miteinander. Später werden kritische Themen an Live-Reporterin Heike Lachnit herangetragen wie ein fehlendes Seniorenwohnheim, ein leerstehendes Rathaus und dass die Mühlen alle sehr langsam mahlen.

Auf dem Parkplatz des CAP-Marktes kommen die Menschen zusammen und tauschen sich über Neuigkeiten aus.
Auf dem Parkplatz des CAP-Marktes kommen die Menschen zusammen und tauschen sich über Neuigkeiten aus. Bild: Heike Lachnit

Die Menschen seien alle sehr nett, es existiere ein reges Vereinsleben und die Infrastruktur sei „super“, höre ich am Anfang. Auf dem Parkplatz des CAP-Marktes herrscht ein reges Kommen und Gehen. Hier treffen sich die Menschen. Besonders dieser Markt wird immer wieder gelobt, weil er für die Senioren von Hundsangen gut zu erreichen sei. Auch die Bärenschänke wird als Bereicherung gesehen. Doch im Gespräch kommen doch ein paar Dinge auf, die die Hundsänger stört. „Ich wünsche mir mehr Rundwege mit Sitzmöglichkeiten für die Senioren“, so Heinz Rautenberg. Walter Wagenbach ist seit fünf Jahren bemüht, dass ein Seniorenwohnheim nach Hundsangen kommt. „Die Menschen leben ihr ganzes Leben hier und wenn sie alt sind, müssen sie in einen anderen Ort umziehen“, kritisiert er. Die Schuld sieht er bei der Gemeinde, die kein Land zur Verfügung stellt. „Die Gemeinde soll das Bauvorhaben unterstützen und nicht ständig neue Ausreden finden“, so Wagenbach. Plätze seien in der Gemeinde vorhanden, auf denen ein Investor etwas realisieren könnte. Doch die Gemeinde müsse dafür die Voraussetzungen schaffen. Wagenbach kritisierte ebenfalls, dass die jungen Familien wegziehen. Keine Kinder, keine Schule, keine Turnhalle, ... Da müssen Ideen her, den Ort für alle Altersklassen attraktiv zu gestalten.

Rautenberg und Wagenbach sowie ein weiterer Bürger weisen darauf hin, dass alles sehr lange dauere in Hundsangen. Als Beispiele nennen sie die Ampel am CAP-Markt, die ein sicheres Überqueren der Straße ermöglicht sowie das ehemalige Rathaus, welches seit fünf Jahren bis auf das Sprechzimmer des Ortsbürgermeisters leer steht. Die Ampel steht inzwischen, aber beim Rathaus tut sich nichts.

Am morgigen Donnerstag

geht die Sommertour weiter. Sie finden unsere Live-Reporterin in Villmar beim Rathaus. Von 16 bis 18 Uhr können Sie ihr sagen, worüber die NNP berichten sollte.

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